Die Enthitlerung der deutschen Sprache

Zur entgültigen Entnazifizierung schlage ich vor, den Buchstaben „H“ ersatzlos aus dem Alphabet und dem Sprachgebrauch zu streichen.
Als Ergebnis käme den Nazis ihr wichtigstes Kürzel abhanden (nein, nicht der Penis, sondern „HH“ wie „Hansestadt Hamburg“) .

Abgesehen von den gesellschaftlichen Randgruppen, wie wäre denn durch die Abschaffung des Buchstabens H der Rest der Welt betroffen?
Wie zum Beispiel wird dann der Hessenhenker ohne H heißen? Oder erst Hessen?
Essen und Essenhenker klingen zu zynisch, man soll nicht mit dem Essen spielen.
Hessen war ja mal keltisch, Keltenhenker ist also eine denkbare Alternative.
Auch der germanische Stamm der Marser (Marser, nicht Marsmenschen) hat einmal auf hessischem Boden gesiedelt. Marshenker wäre also noch viel alternativloser.
Oder man wählt gleich die finanziell beste Lösung und benennt Hessen in Nassau um.
Dann kann auch Hessen beim Eurorettungsschirm endlich nassauern und ich werde Nassauhenker.

Die Grünen sollten meinen Vorschlag sofort ins Parteiprogramm aufnehmen, denn ein Buchstabe weniger bedeutet auch weniger Verbrauch von Papier und Druckerschwärze bei Zeitungen, Büchern und Behördenformularen.

Auch die weltbekannte Zeitung „Oberhessische Presse“ wird meinen Vorschlag sicher gern unterstützen, denn ohne H auch kein Hitlergeburtstag mehr. Ohne das Wort Hitlergeburtstag muß dann in Folge die Oberhessische Presse nicht mehr ständig die armen Leute in ihrem Forum lebenslänglich sperren, die dort vaterlandsverräterisch erwähnen, daß ihnen durch hirnlose Idioten zum Hitlergeburtstag das Haus angezündet worden ist, denn das wirft ein schlechtes Licht auf das Verbreitungsgebiet dieses Blattes.

PS: Mir fällt eben auf, mein Vorschlag ist mindestens kabinettsreif, denn er muß gleich schon wieder nachgebessert werden: ohne den Buchstaben H gibt es ja auch keinen Henker mehr.
Man könnte die Berufsbezeichnung statt in Nassauhenker in Nassau-Scharfrichter ändern.
Die Abkürzung lautet dann NS, aber wehe das kritisiert jetzt wieder jemand.
Irgendwo muß ja auch mal Schluß sein mit der Sprachhygiene.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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20 Antworten zu Die Enthitlerung der deutschen Sprache

  1. Hessenhenker schreibt:

    Polnisch geht nicht, das läßt sich Erdogan nicht bieten.

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  2. Hessenhenker schreibt:

    Mit dieser Forderung werden Sie in Berlin garantiert gewählt!

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  3. Hessenhenker schreibt:

    Die vielen Armenier werden Sie alle wählen.

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  4. Hessenhenker schreibt:

    Sie haben doch damit angefangen, daß die Türken armenisch lernen müssen.

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    • Otto E. Umpfenwängler schreibt:

      „Schulkult“ ist gut! Was gibt es denn sonst noch so für kultische und vielleicht sogar rituelle Handlungen, denen man sich Schüler in Deutschland unterwerfen sollte?

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  5. Hessenhenker schreibt:

    Ich kann allen Brandgeschädigten nur empfehlen, wenn die Versicherungen pokern wollen, sofort die Insolvenz einzureichen, zu klagen und abzuwarten, bis der Fall Brandgeschädigte gegen Versicherung bei Gericht „dran“ kommt.
    Und wenn es 3 Jahre dauert, scheißegal. Nie einen Vergleich unterschreiben, falls der Anwalt dazu rät Anwalt wechseln und den schlechten Ratgeber bei der Anwaltskammer anzeigen, man weiß ja nie, vielleicht liegt ja Mandantenverrat vor.

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    • Anders Arendt schreibt:

      Lebt denn der damalige Anwalt noch? Warum unternehmen Sie denn nichts gegen ihn? Selbst wenn juristisch nichts mehr zu machen ist, über die Politik geht immer noch was…

      In welcher Partei ist bzw. war der Anwalt? Doch sicher CDU, wie fast alle Anwälte. Dann schnappen Sie sich jemanden bei der SPD, der was zu sagen hat! Oder sprechen Sie mit der richtigen Person bei den Medien, ggf. auch mit einem ehemaligen Journalisten wie Helmut Seim. Letzteren könnten Sie auch gleich mal fragen, ob er Sie nicht zum Bürgermeister machen will, dann hätten Sie das Geld auch wieder raus: Rechnen Sie mal 6 Jahre lang 70.000 Euro Jahresgehalt, dann kommen Sie auf 420.000. Anschließend bekommen Sie eine lebenslange Pension in Höhe von mindestens 35%, also mindestens 2.000 monatlich. Davon kann man dann aber nun wirklich in Thailand leben wie Gott in Frankreich. Meine Unterstellung mit den 300 Euro monatlich nehme ich in diesem Zusammenhang zurück.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Sehr gut daß Sie realistisch werden, 2.000,- im Monat ist völlig ok.
        300 war ja auch eher eine Aufstachelung zum Heiligen Krieg, aber zum Glück bin ich ja so friedlich.

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  6. Vitzliputzli´s Oma schreibt:

    nach stalin und den verbrechen desselben an (vor allem) den ukrainern mit dem hungertod für millionen sollte man russisch verbieten. und türkisch sowieso. im grunde sollten alle die fresse halten. vor allem die, die am lautesten schreien.

    die nazis, die ich heutzutage kenne, sind vor allem unbelehrbare national gesinnte türken, die den völkermord an den christlichen armeniern nicht nur leugnen, sondern dafür auch morden.

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  7. Otto E. Umpfenwängler schreibt:

    Was ist denn mit dem Helmut Seim passiert? Der war doch wohl sogar mal Ressortleiter oder Leiter einer Lokalredaktion bei der Oberhässlichen Posse? Warum musste der denn gehen und was macht er heute so, für Rente war er ja wohl noch zu jung?

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    • Hessenhenker schreibt:

      Hatte ich damals auch erst gedacht, aber falsch:
      Helmut Seim war Chef vom Dienst bei der OP.
      Das heißt: aus irgendeinem kühlen Grunde hatte die OP Amöneburg zur Chefsache gemacht.
      Viele Leute haben gedacht, er sei gegangen worden nach einer Artikelserie über eine rechte oder angeblich rechte Burschenschaft auf dem Berg (hinterher stellte sich der
      jetzige Bürgermeister hinter alle seine Einwohner und verbat sich jeden Verdacht, es gebe rechte Gruppen auf dem Berg).
      Ich hab das nicht gedacht, das er deswegen gegangen worden ist. Vielleicht ist er ja aufgestiegen durch den Ausstieg, wer weiß?

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      • Otto E. Umpfenwängler schreibt:

        Ich war mal vor vielen Jahren „freier“ Mitarbeiter bei der OP; damals war Seim noch fest im Sattel und Redakteure wie Dönges, Nittner, Döringer und ich glaube Boßhammer gehörten zum Team dazu. Keiner dieser vier ist wohl heute noch dabei. Raue war übrigens Chefredakteur, der dann unter anderem bei der Frankfurter Neue Presse Station machte und inzwischen glaube ich in Braunschweig (zwischen-)gelandet ist.

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        • Hessenhenker schreibt:

          Boßhammer hat für die „andere“ Zeitung die Ostkreisredaktion geleitet: den Gießener Ableger „Marburger Neue Nachrichten“.
          Sobald es den gab, sprach die OP über sich selbst in Artikeln nicht mehr von „OP“, sondern titulierte sich selbst nur noch als „diese Zeitung“. -)

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          • Otto E. Umpfenwängler schreibt:

            Soweit ich mich erinnere, ist Boßhammer von der OP zur Marburger Neuen Zeitung gewechselt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er ursprünglich bei der OZ war.

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            • Hessenhenker schreibt:

              Sorry, hatte natürlich auch Marburger Neue Zeitung gemeint.
              Die OP mit ihrem ständigen „wie diese Zeitung schrieb“ hat mich ganz verrückt gemacht.

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            • Otto E. Umpfenwängler schreibt:

              Meine natürlich OP und nicht OZ!

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            • Anders Arendt schreibt:

              Das ist zutreffend, Boßhammer war bei der OP und später bei der MNZ, die inzwischen aufgelöst wurde. Er ist allerdings schon vorher in den vorzeitigen Ruhestand gegangen, aus gedundheitlichen Gründen. Viel spannender ist aber die Frage, warum sich Helmut Seim so daneben benommen hat und warum er gegangen wurde. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er seinen Rauswurf erzwingen wollte. Sicher hat er eine gute Abfindung bekommen. Können Sie als ehemaliger Kollege nicht etwas mehr in Erfahrungen bringen?

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            • Otto E. Umpfenwängler schreibt:

              Meine Verbindungen zur OP sind weitgehend abgebrochen; wie schon erwähnt ist die Zeit meiner Mitarbeit sehr lange her und die meisten meiner damaligen Ansprechpartner sind nicht mehr dort tätig.

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  8. Anders Arendt schreibt:

    Als vorheriger Bürgermeister von Amöneburg, der im Gegensatz zu allen Vorgängern und Nachfolgern auch aus dem Stadtgebiet kommt, werde ich doch wohl einiges besser wissen. Natürlich hat es rechte Tendenzen in der Burschenschaft gegeben, das war vom Gründungsjahr bis etwa Mitte der 90er Jahre. Seim hatte den Anspruch (oder den Auftrag?), 2006 oder 2007 ggf. in Anlehnung an Dr. Brosa etwas zu inszenieren, was es so am Berg nicht mehr gab. Der WDR war 2003 doch auch schon mal bei mir und hat mir einen Fersehauftritt verschafft.

    Ob Seim tatsächlich wegen seiner Art der Berichterstattung gegangen wurde, weiß ich nicht. Mir gegenüber hatte er irgendwann mal geäußert, dass er keine rechte Lust mehr auf seine Arbeit hat. Vielleicht hat er auch darauf angelegt, mit Abfindung rausgeworfen zu werden? Er arbeitet heute laut eigener Auskunft auf seiner Homepage als erfolgreicher Berater und bringt u.a. scheinbar aussichtslose Bürgermeisterkandidaten ins Amt.

    Bringen Sie gerne mehr über die Hintergründe seines „Rauswurfs“ in Erfahrung, Herr Umpfenwängler!

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