Mehr Sprachsensibilität, Ihr Schreib-Huren!

Die Oberhessische Prostituierte (OP) bringt wieder mal einen vorgefertigten Text von der Deutschen Prostitutions Agentur (DPA):
„Aus dem Sexautomaten müssen Straßenhuren für sechs Euro ein Ticket für die Nacht ziehen, bevor sie ihrem Geschäft auf einem besonderen Gelände nachgehen.“
Unerhört, diese menschenverachtende Sprache. Straßenhuren klingt wie Straßenhunde, und das Wort „Hure“ ist auch nicht politisch correct (pc). Da haben die Medien und die Politik jahrelang darauf hin gearbeitet, daß der Beruf als einer wie jeder andere anerkannt ist (die Job-Center sollen sogar schon arbeitslosen Frauen vorgeschlagen haben auf diese ehrbare Weise ihr Geld zu verdienen), und dann schreibt da die vereinigte Wurstblatt-Front einfach „Hure“ statt wie staatlich vorgeschrieben „Sexarbeiterin“.
Ich erwarte, daß der internationale Rat für HurenMenschenrechte die deutsche Hurenpresse umgehend verurteilt.
Um es mit Walter Moers‘ Kleinem Arschloch zu sagen: „Ihr habt alle gefickt!“

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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8 Antworten zu Mehr Sprachsensibilität, Ihr Schreib-Huren!

  1. marburgerspatz schreibt:

    „Prostutuierte, Huren, Dirnen“ – die Redaktion weiß wovon sie spricht. Schließlich besteht sie fast ausschließlich aus solcherlei Exemplaren. Nur stehen sie nicht am Strich auf der Straße und bezahlen brav ihren Anteil in die Kassen des Staates, sondern sitzen unbedacht vor ihren Tastaturen, tippen unbeholfen ein paar Wörterchen und lassen sich ganz unauffällig von einem lieben Onkel bezahlen. Der bekommt es dafür auch richtig besorgt und weiß dieses Geschäftchen durchaus zu schätzen.
    OP-Feinde aller Stadtteile – vereinigt euch!

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  2. Pingback: Marburg zugeschissen | Hessenhenker – der Galgenhumor-Blog

  3. Hessenhenker schreibt:

    Alle Männer ist vielleicht ein bisschen radikal, aber im Zusammenhang mit den Mißbrauchsskandalen in der Kirche habe ich schon einmal meine Mithilfe beim „Zölibat total“ angeboten.
    Würde ich mit einer kleinen Tisch-Guillotine machen, Gebühr wie beimTierarzt wäre ok.

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    • Anders Arendt schreibt:

      Vielleicht lassen sich ja einige freiwillig kastrieren, damit sie länger leben und länger Rente kassieren können.

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  4. Anders Arendt schreibt:

    Was ist eigentlich mit dem Fester passiert, von dem hört man nichts mehr. Haben Sie ihn gesperrt?

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  5. hurenb0ck schreibt:

    Zur Hure gehört immer auch der Hurenbock. Dieser kommt oftmals aus der Amtsstube und zahlt die Hure mit dem Geld, dass vorher die Hure in den Automaten eingezahlt hat. Ist das nicht wunderbar? Die Hure bezahlt sich also selber für ihre Dienstleistung! Stell dir vor Du hast Hauspersonal, z.B. eine Zugehfrau. Diese würde immer ihre Arbeit machen und dafür auch noch selber zahlen. Perfekte Welt, oder? Jedenfalls funktioniert es beim Beamtenadel.

    http://www.hurenbock.com

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